Schulden und Vermögen in Deutschland(Stand: 2012, genutzte Daten: Bevölkerung: 81,8 Mio fix;Staatsverschuldung 2011: 1,761 Billionen €, Zuwachs: 1335 €/ Sekunde, Quelle: Deutsche Bundesbank Offizielles Volksvermögen 2011: 4,66 Billionen Geldvermögen, Quelle: Deutsche Bundesbank . | |
Schuldenuhr: |
Vermögensuhr: |
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durchschnittliches Jahreseinkommen der ärmsten 10%
2008: 7400 Euro |
durchschnittliches Jahreseinkommen der reichsten 10%
2008: 57300 Euro |
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Der DGB rechnet mit einem Nettovermögen in Höhe von 7,23 Billionen:(Daten aus einer DIW Studie ) Dieser Wert setzt sich zusammen aus: Immobilien- und Betriebsvermögen sowie das Geldvermögen ohne Versicherungsguthaben, abzüglich der Wohnungsbaukredite und der gewerblichen Kredite. Das Gesamtnetto- also zuzüglich Versicherungsguthaben, Pensionsrückstellungen und Haushaltsgebrauchsvermögen abzüglich Kredite beträgt 9,7 Billionen. Aktuellere Studien gehen sogar von noch mehr aus: Zehn Billionen. Auf diesen Wert summierte sich das Geld- und Immobilienvermögen der privaten Haushalte im dritten Quartal 2011, wie der Bundesverband Deutscher Banken auf Basis von Bundesbank-Daten mitteilte. Zieht man die 1,5 Billionen Euro Kreditschulden ab, bliebe ein Nettovermögen von rund 8,5 Billionen Euro. Sachvermögen wie Autos, Möbel, Schmuck und Kunstsammlungen noch gar nicht eingerechnet. Wie gewaltig diese Zahl ist, zeigt ein simpler Vergleich: Das Vermögen der deutschen Sparer würde reichen, um die Staatsschulden der Bundesrepublik von knapp 2,1 Billionen Euro viermal zurückzuzahlen. Oder die Verbindlichkeiten aller 17 Euro-Staaten zu übernehmen. Die kamen im dritten Quartal nach Angaben der Europäischen Statistikbehörde Eurostat auf 8,2 Billionen Euro Schulden. Selbst mit den offiziellen vermutlich viel zu niedrig angesetzten 4,7 Billionen tickt die Vermögensuhr viel schneller als die Schuldenuhr, der Reichtum abzüglich der Staatsschulden wächst kontinuierlich genauso wie das BIP. Trotzdem heisst es ständig sparen, abbauen, verzichten- natürlich nur für Arbeitnehmer. Öffentliche Armut, privater Reichtum, der Staat wird langsam ausgehungert, es fehlt ihm immer mehr Geld für notwendige Investitionen in zB. Infrastruktur, Bildung, ect; Zeit die Einnahmeseite der Gegenwart, den Notwendigkeiten anzupassen, das Geld dort zu holen wo es mehrheitlich ist. Was ein "unterernährter" Staat für gefährliche Folgen produziert sieht man ja an den USA, marode Strassen, Tunnel, Brücken, ect. aufgrund des Geldmangels, US- Ingenieure warnen schon lange vor den Konsequenzen aber auf echte Experten hört ja niemand. - in Deutschland fehlen zB. Milliarden für den Schienenausbau + Wartung( In Sachen Schieneninvestitionen liegt D. in der EU auf dem letzten Platz), das wird dann eher in relativ überflüssigen Projekten wie St21 verheizt. Noch ist die Verbindungsgüte hervorragend aber ohne notwendige Investitionen wird sich das schnell ändern. Viel mehr Geld als in die Schiene fliesst in die Strassen. Nimmt man die Höhe der Investitionen in Strasseninfrastruktur in Relation zum Bip erkennt man das Deutschland in der EU einen der letzten Plätze einimmt - hier eine interessanteStudie des ADAC zur Strasseninfrastrukturinvestition im EU-Vergleich. Deutschlands gesamte Infrastruktur ist im EU-Vergleich nur Mittelmaß laut einer Studie von 2007 von ifmo,ivm und kcw und ist seid Jahren im Abwärtstrend denn: Zwischen 1992 und 2007 hat sich die Investitionsquote des Staates annähernd halbiert; hätte man 2000-2004 wie 10 Jahre zuvor investiert wäre das Bruttoinlandsprodukt um 4 % höher gewesen. Näheres dazu in diesem Artikel. | |
Die Entwicklung der privaten
Vermögen und die Staatsverschuldung zwischen 1995-2008
Das Netto
Geldvermögen wuchs zwischen 1995 und 2008 von 1780 Mio. Euro auf 3600 Mio., ein
Zuwachs von 102,24 Prozent. Das Netto Grundvermögen betrug 1995 2850 Mio. Euro und
stieg bis 2008 auf 4600 Mio. Euro, immerhin ein Zuwachs von +61,40 Prozent.
Insgesamt wuchsen also die Vermögen im Zeitraum von nur 13 Jahren um 8200 Milliarden
Euro (1979: 740 Mrd.), ein sattes Plus von +80,59 Prozent, während die
Staatsschulden von 998 Mio. Euro auf 1641 Mio. Euro stiegen, auch immerhin ein
satter Anstieg um +64,43 Prozent. Das Zahlenmaterial
stammt aus: Basel Institute of Commons
and Economics, Deutsche Bundesbank, DIW-Immobilien, Statistisches Bundesamt,
Allianz Versicherung.
Ausserdem:Der Anteil, den Firmen und Wohlhabende am Gesamtsteueraufkommen haben, ist von 37% im Jahr 1950 auf 16% im Jahr 2009 gesunken. Kein Wunder das die Schulden steigen, der Staat immer mehr verarmt, nicht mehr angemessen investieren kann und der Sozialstaat langsam aber sicher immer mehr geschliffen, abgebaut wird. Nur ein neues, gerechteres wie auch sich an Notwendigkeiten orientierendes Steuersystem kann den fortschreitenen Verfall von Infrastruktur wie auch Gesellschaft noch aufhalten; es wird Zeit das in den letzten beiden Jahrzehnten verlorene, zerstörte wiederherzustellen, den Sozial- und Lohnabau ungeschehen zu machen damit auch die Kinder der Mehrheit eine Zukunft haben. (Mein Großvater sagte mal das er es als Glück betrachte, das er nicht mehr miterleben muss was kommt und da hatte er recht...) | |